um Fußballer zu werden, muss man erst mal Sportler sein…
…dieser Satz und die vielen Gespräche auf und um den Fußballplatz
herum formen meine Gedanken, wie es mit unseren Kindern in
Grasbrunn weiter gehen kann.
*Es werden Konzepte und Strukturen mit klaren Linien gefordert!
Erwachsenengedanken!
Wir aber haben Kinder, die – im Vergleich zu unserer Zeit damals –
jetzt schon einen anderen Tagesrhythmus haben: Getaktet, geordnet –
mit Schule, Hausaufgaben, Förderung, … auf unsere
„Leistungsgesellschaft“ angepasst werden sollen… und Zeit zum
Spielen? … unsere Gemeinde mit Grasbrunn / Harthausen /
Neukeferloh ist ein Dorf. Ein Dorf bedeutet Zusammenhalt,
Gemeinschaft, Verständnis, Miteinander und Füreinander…
Sport im Team bedeutet Miteinander und Füreinander auch mal einen
Schritt zu tun, ohne an sich zu denken. Wir haben nichts zu verlieren…
es ist nur ein Spiel.
…Ich erwarte Ordnung, Disziplin und Fairness im Umgang
miteinander, sowohl zwischen den Eltern, aber natürlich auch von den
Kindern.
… Ich wäre überglücklich, wenn die Kinder in ihrer Grasbrunner-
Fußball-Zeit etwas fürs Leben mitnehmen können… Jeder kann sich
einbringen und jeder hat etwas zu geben. Der Lohn, die Freude der
Kinder, ist unbezahlbar.
… in 30 Jahren, beim Rückblick und einer guten Flasche Wein, wissen
wir (vielleicht), welcher der richtige Weg/Pass zum Tor ist.“

Holger Thies – Trainer – 13. Mai 2013 an seine Eltern